Bildungsurlaub


Immer der gleiche Trott - morgens zur Arbeit, Papierberge abarbeiten und abends durch den Berufsverkehr zurück.

Jeder kennt das - die Motivation lässt langsam nach und das nicht nur im Beruf, sondern auch in der Freizeit.

 

Mangelnde Bewegung, einseitige Ernährung sowie hohe psychische Belastungen im Beruf und Privatleben führen zu einer Zunahme chronischer Erkrankungen und bringen das Gesundheitssystem an die Grenzen seiner finanziellen Belastbarkeit.

 

Die heutige Zeit stellt immer höhere Ansprüche an den Menschen - beruflich und privat. Personalabbau in Betrieben und Verwaltungen bei gleichzeitiger Arbeitsverdichtung, der Anstieg der Überstundenzahl und die vielfach geforderte ständige Erreichbarkeit rund um die Uhr führen dazu, dass zum einen die Freizeit, die ja eigentlich zur Regeneration dienen soll, immer knapper wird und zum anderen Verhaltensweisen entstehen, die einer gesunden Lebensführung nicht dienlich sind.

 

Unsere Bildungsurlaube sind alle gefüllt mit Bewegung, Entspannung, Achtsamkeitsübungen und einem Schwerpunktthema. Auch Meditationen finden immer mal wieder statt. Dafür verwenden wir die Meditationsmusik von Buddha Code.


 

Aber was ist ein Bildungsurlaub überhaupt genau? Wir haben hier für euch einmal die am häufigsten gestellten Fragen:

Wie der Name schon leicht vermuten lässt: Bildungsurlaub ist eine Art Urlaub mit Bildung/Lernen im beruflichen oder politischen Bereich.

 

Einige Bundesländer haben den Begriff in "Bildungsfreistellung" geändert, weil Bildungsurlaub einen gewissen Touch von Erholungsurlaub hat. Während du im Bildungsurlaub bist, wird dir dein Gehalt ganz normal weiter gezahlt.

 

 

 

Wenn du mindestens sechs Monate bei deinem Arbeitgeber/deiner Arbeitgeberin angestellt bist, hast du Anspruch auf Bildungsurlaub. 

Ganz egal ob du im öffentlichen Dienst oder in der freien Wirtschaft arbeitest.

 

Beamte und Beamtinnen, Richter und Richterinnen, Soldaten und Soldatinnen

und Zivildienstleistende haben keinen Anspruch auf Bildungsurlaub.

Hier gelten spezielle Sonderurlaubsregelungen.

 

Du kannst 5 Arbeitstage je Kalenderjahr beantragen.

 

Aufgeschoben ist dabei nicht aufgehoben! Denn ein nicht ausgeschöpfter Anspruch auf Bildungsurlaub des vorangegangenen Jahres kann gemeinsam mit oder getrennt von dem Anspruch des laufenden Kalenderjahres geltend gemacht werden.

D.h. du kannst dir praktisch 5 Tage aus einem Jahr aufsparen und dann im nächsten Jahr 2x5 Tage nehmen.

 

 


1. Beim Anbieter für den gewünschten Bildungsurlaub anmelden

2. Der Anbieter stellt dir eine Anmeldebestätigung aus, die du im Personalbüro abgibst

3. Spätestens vier Wochen vor Beginn musst du den Bildungsurlaub bei deinem Arbeitgeber/deiner Arbeitgeberin anmelden bzw. die Unterlagen einreichen

4. Nach Beendigung des Bildungsurlaubes bekommst du eine Teilnahmebescheinigung, die du im Personalbüro abgeben musst.

 

Bei uns kannst du auch erst die Zusage deines Arbeitgebers abwarten. Wir machen uns dann eine Notiz, allerdings reservieren wir keine Plätze.

 

Nur etwa 1 - 2% aller ArbeitnehmerInnen - das ist nicht viel und sehr schade, denn es gibt umfangreiche, sehr unterschiedliche und interessante Bildungsurlaube.

 

Diese niedrige Zahl hat verschiedene Gründe:

Vielleicht hat im Betrieb noch nie jemand Bildungsurlaub beantragt und man wäre der oder die Erste. Das fühlt sich für viele nicht gut an.

Vielleicht gucken KollegInnen oder Vorgesetzte komisch oder machen zweideutige Bemerkungen.

Es gibt ja auch immer so viel zu tun und dann müssten das ja alles die KollegInnen machen.

Die niedrige Zahl hat verschiedene Gründe:

 

Vielleicht hat im Betrieb noch nie jemand Bildungsurlaub beantragt und man wäre der oder die Erste. Das fühlt sich für viele nicht gut an.

 

Vielleicht gucken KollegInnen oder Vorgesetzte komisch oder machen zweideutige Bemerkungen.

 

Es gibt ja auch immer so viel zu tun und dann müssten das ja alles die KollegInnen machen.


Ganz unterschiedlich.

Einige werden online angeboten, einige finden (je nachdem was es gerade für Verordnungen gibt) offline statt. Wir bieten momentan nur Präsenzbildungsurlaube an. 

 

Warum?

Weil unsere Themen rund um "Gesundheit" von der Begegnung der Menschen lebt, von den persönlichen Interaktionen und direkten Blickkontakt, von den Pausengesprächen sowie dem vertrauensvollen und auch lebendigen Austausch. Persönliche Begegnungen mit anderen Menschen sind nicht ersetzbar. Natürlich gelten dann aber bei den Bildungsurlauben trotzdem die gängigen AHA-Regeln.

 

Na klar! 

Es ist immer sinnvoll, wenn ich etwas für mich tue, lerne und mich dadurch auch weiter entwickle.

Ja. Jedes Bundesland hat seine eigenen Verordnungen.

 

Da kann man von halten was man will - es ist wie es ist. Für uns als Anbieter bedeutet das Mehrarbeit und manchmal ist das auch mit Mehrkosten verbunden.

 

Aktuell sind unsere Bildungsurlaube in Niedersachsen und Hessen anerkannt.



Hier gibts für euch auch noch ein paar Impressionen von vergangenen Bildungsurlauben: